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Mütter aus Tarmstedt organisieren eine Spielzeugbörse

"Wenn man nachts nicht schlafen kann, kommt man auf solche Ideen", so kam Renate Knief die zündende Idee einer Spielzeugbörse. Mit anderen Müttern organisierte sie Mitte Januar 2005 eine Spielzeugbörse um Kindern in den Tsunami Katastrophengebieten zu helfen. Als Verkaufsraum stellte die Deutsche Post AG einen ehemaligen Schalterraum kostenlos zur Verfügung. Außerdem spendeten die Tarmstedter Postzusteller ihrer Kollegin Renate Knief je einen ihrer freien Tage, damit sie das Spielzeug täglich verkaufen konnte. Zwei Wochen lang hatten Anne Holsten, Renate Knief, Ulrike Böschen und fünf bis sechs weitere Frauen aus Tarmstedt gut erhaltenes Spielzeug gesammelt und verkauft. "Wir danken allen Spendern und Käufern," sagt die Postangestellte und ChildFund schließt sich an und dankt allen Helfern, Spendern und Käufern im Namen der Waisenkinder in den vom Tsunami betroffenen Regionen in Indien und Sri Lanka. Denn diese Aktion wurde eine Riesenerfolg: 2300 € gingen bei ChildFund ein und wurden für den Betrieb von Kindernotzentren in den betroffenen Gebieten verwendet. In diesen Kindernotzentren werden Kinder betreut und erhalten psychologische Hilfe.